echsenseite.at  
  Home Terrariumbau Trockenterrarium- Teil2 Samstag, 19. Mai 2012  
Hauptmenü
Home
Wissenswertes
Haltungsberichte
Agamen
Bartagamen
Berberskinke
Chamäleons
Geckos
Die Beleuchtung
Tipps und Nützliches
Terrariumbau
Futtertiere und Zucht
Wirbellose Tiere
Galerie
Meine kleine Aquarienwelt
über mich
Sitemap
Banner
Impressum
Veranstaltungen
Gästebuch
Veranstaltungskalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
Wer ist online
Besucher gesamt: 723.625
Besucher heute: 10
Besucher gestern: 89
gerade online: 3
max. online: 37
BartagamenTerrarium Drucken Email

Fertigstellung und Einrichtung des Bartagamenterrariums


Rückwand


1.Einbau der Glasfront

Nachdem dem Bau der Rückwand abgeschlossen ist, können bei meinem neuen Bartagamenterrarium die Glasschiebetüren eingebaut werden.
Damit die großen, 6mm dicken Floatglasscheiben einfach und reibungslos laufen können, entschloss ich mich ein Alubausystem einzubauen, wobei die Scheiben in Aluprofile eingeklebt werden, und diese dann mit Rollen aus Edelstahl in einer Führungsschiene laufen.

Am einfachsten ist es die Maße dem Glaser mitzuteilen, der dann genau berechnet wie groß die Glasscheiben sein dürfen, um sie in das System einfügen zu können. Genauso werden auch die benötigten Aluschienen auf Maß zugeschnitten.

Die Führungsschiene wird an die obere Frontleiste des Terrariums geklebt, wenn möglich auch geschraubt.
Die Laufschine wird auf die untere Frontleiste aufgesetzt und ebenso befestigt. Da ich an den Seiten einen schönen Abschluss wollte und damit die Glasscheiben beim Schließen des Terrariums "einrasten" können, wurden auch da noch Aluschinen aufgeklebt. Dann muss man nur noch die Glasscheiben in die Führungsschiene einheben- und fertig ist die Glasfront des Terrariums.
Die Anfertigung der Floatglasscheiben und das Alubausystem waren (ausser der Beleuchtung) die teuerste Anschaffung für das Terrarium. Etwa 250 € musste ich dafür "berappen".

2. Die Beleuchtung- Herstellung des benötigten Klimas

Bei einem Probelauf des Terrariums erreichte ich mit den 2 HQI Strahlern etwa 26 °C im oberen Bereich.
Zuerst verkleinerte ich die Gitteröffnungen in der Decke des Terrariums, rund um die Strahler, indem ich die Gitter mit Styropor etwas abdeckte. Immerhin brachte diese Aktion eine Temperaturerhöhung von 2°C- auf 28°.
Klar war im Vorhinein, dass noch weitere Spots zu den HQIs zur Verwendung kommen.
Ausschlaggebend welcher Art dazu waren aber die erreichten Temperaturwerte beim Probedurchgang. 

Die Überlegung lag darin, eine hochwertige UV Lampe (300 W UV Strahler, zur begrenzten Kurzzeit- Bestrahlung der Tiere) und eine Wärmelampe anzubringen, oder eine 160 W Powersun mit gutem UV Anteil (die für den Dauerbetrieb im Terrarium geignet ist) und zusätzlich die Verwendung eines Wärmespots.
Da ich jetzt aber eine kräftige Temperatuerhöhung benötigte- brachte ich die Powersun 160 W, und einen 100 W Spot (Terra Nambia Sun Light- die ein wirklich schönes tageslichähnliches Lichtspektrum erzeugt) innerhalb des Terrariums an.
Damit eine Verletzungsgefahr der Tiere durch Verbrennungen ausgeschlossen werden kann, verwendete ich (formschöne) Lampenschirme mit Gitterschutz.
Die Montage der Lampen erwies sich einfach, da man die Kabel ohne Aufwand einfach durch die Metallgitter führen kann.
Ein weiterer Probelauf mit der Verwendung aller Lampen ergab folgende Temperaturwerte:
Boden 27°C
Mitte/ Oben 35- 40°C
unter den Spots (Wärmelampen) 45- 48°C
Die Beleuchtung wird aber gestaffelt- mittels Zeitschaltuhr geschaltet.
Morgens schalten sich zuerst die HQI Strahler ein, vormittags dann die Powersun, mittags der Wärmespot dazu- am späten Nachmittag gehen die Spots wieder aus- abends als letztes die HQI Strahler. 

3. Einrichtung des Terrariums

Als Bodengrund für das Bartagamenterrarium wählte ich einen hellen 120 kg Quarzsand und ca. 50 l Erde, die ich gut vermischt in die Bodenwanne einbrachte.
Eine große MangovenWurzel, die als Besonderheit eine tolle Höhle im inneren Bereich auszeichnete, hatte ich schon vor einiger Zeit erstanden und wartete nun auf ihren Einsatz.
2 große Äste, die ich damals beim Bau meines Wasseragamen- Terrariums von einem alten Kirschbaum abgeschnitten, und aufbewart hatte, wollte ich ebenfalls ins Terrarium einbringen. Da die rissigen Rinde der Äste einiges an Harz aufwies, beschloss ich die Rinde abzuschleifen.
Eine zermürbende und zeitaufwändige Arbeit....... mittels Holzraspel und Schleifpapier bearbeitete ich die Äste solange, bis sie einen schönen Anblick ergaben und in mein Terrarium passten :-).  Die Äste habe ich in die vorbereiteten Halterungen bei der Styroporwand angebracht.
Einige kleinere Äste, die auch die gefertigten Simse der Wand für die Tiere begehbar machen- klebt ich Sicherheitshalber mit Silikon ein. 

Eine Steinhöhle- die ich mit der Rückwand gleichzeitig angefertigt habe, und deren Oberfläche als Abstellplatz für die Wasser und Futterschale dienen sollte, versenke ich auch noch halb im Sand.

Da mir das Terrarium relativ "nackt" vorkam, schnitt ich von einer meiner Palmen (die wegen Platzmangel in der Wohnung auf der Terrasse auf den Frühling warten) einige verdorrte Blätter ab, und steckte sie als Deko noch in den Sand ;-)- fertig!


Meine Bartagamen fühlen sich im neuen Terrarium sichtlich wohl.


Bartagamen




 Home

 

echsenseite.at by Gitti Engel - Email: info-at-echsenseite.at