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Fertigstellung
und Einrichtung des Bartagamenterrariums
1.Einbau der Glasfront
Nachdem dem Bau der Rückwand abgeschlossen ist,
können bei meinem
neuen Bartagamenterrarium die Glasschiebetüren
eingebaut werden.
Damit die großen, 6mm dicken Floatglasscheiben einfach und
reibungslos laufen können, entschloss ich mich ein
Alubausystem einzubauen, wobei die Scheiben in Aluprofile
eingeklebt werden, und diese dann mit Rollen aus Edelstahl in
einer Führungsschiene laufen.
Am einfachsten ist es die Maße dem Glaser mitzuteilen,
der dann genau berechnet wie groß die Glasscheiben sein
dürfen, um sie in das System einfügen zu können. Genauso
werden auch die benötigten Aluschienen auf Maß
zugeschnitten.
Die Führungsschiene wird an die obere Frontleiste des
Terrariums geklebt, wenn möglich auch geschraubt.
Die Laufschine wird auf die untere Frontleiste aufgesetzt und
ebenso befestigt. Da ich an den Seiten einen schönen Abschluss
wollte und damit die Glasscheiben beim Schließen des
Terrariums "einrasten" können, wurden auch da noch Aluschinen
aufgeklebt. Dann muss man nur noch die Glasscheiben in die
Führungsschiene einheben- und fertig ist die Glasfront des
Terrariums.
Die Anfertigung der Floatglasscheiben und
das Alubausystem waren (ausser der Beleuchtung) die
teuerste Anschaffung für das Terrarium. Etwa 250 € musste ich
dafür "berappen".
2.
Die Beleuchtung- Herstellung des benötigten
Klimas
Bei einem Probelauf des Terrariums erreichte ich mit den
2 HQI Strahlern etwa 26 °C im oberen Bereich.
Zuerst verkleinerte ich die Gitteröffnungen in der Decke des
Terrariums, rund um die Strahler, indem ich die Gitter mit
Styropor etwas abdeckte. Immerhin brachte diese Aktion eine
Temperaturerhöhung von 2°C- auf 28°.
Klar war im Vorhinein, dass noch weitere Spots zu den HQIs
zur Verwendung kommen.
Ausschlaggebend welcher Art dazu waren aber die erreichten
Temperaturwerte beim Probedurchgang.
Die Überlegung lag darin, eine hochwertige UV Lampe (300 W UV
Strahler, zur begrenzten Kurzzeit- Bestrahlung der Tiere) und
eine Wärmelampe anzubringen, oder eine 160 W Powersun mit
gutem UV Anteil (die für den Dauerbetrieb im Terrarium
geignet ist) und zusätzlich die Verwendung
eines Wärmespots.
Da ich jetzt aber eine kräftige
Temperatuerhöhung benötigte- brachte ich die Powersun 160
W, und einen 100 W Spot (Terra Nambia Sun Light- die ein
wirklich schönes tageslichähnliches Lichtspektrum erzeugt)
innerhalb des Terrariums an.
Damit eine Verletzungsgefahr der Tiere durch Verbrennungen
ausgeschlossen werden kann, verwendete ich (formschöne)
Lampenschirme mit Gitterschutz.
Die Montage der Lampen erwies sich einfach, da man die Kabel
ohne Aufwand einfach durch die Metallgitter führen
kann.
Ein weiterer Probelauf mit der Verwendung aller
Lampen ergab folgende Temperaturwerte:
Boden 27°C
Mitte/ Oben 35- 40°C
unter den Spots (Wärmelampen) 45- 48°C
Die Beleuchtung wird aber gestaffelt- mittels Zeitschaltuhr
geschaltet.
Morgens schalten sich zuerst die HQI Strahler ein, vormittags
dann die Powersun, mittags der Wärmespot dazu- am späten
Nachmittag gehen die Spots wieder aus- abends als
letztes die HQI Strahler.
3.
Einrichtung des
Terrariums
Als Bodengrund für das Bartagamenterrarium wählte ich einen
hellen 120 kg Quarzsand und ca. 50 l Erde, die ich gut vermischt in die Bodenwanne
einbrachte.
Eine große MangovenWurzel, die als Besonderheit eine tolle Höhle im
inneren Bereich auszeichnete, hatte ich schon vor einiger Zeit
erstanden und wartete nun auf ihren Einsatz.
2 große Äste, die ich damals beim Bau meines
Wasseragamen- Terrariums von einem alten Kirschbaum
abgeschnitten, und aufbewart hatte, wollte ich ebenfalls
ins Terrarium einbringen. Da die rissigen Rinde der Äste
einiges an Harz aufwies, beschloss ich die Rinde
abzuschleifen.
Eine zermürbende und zeitaufwändige Arbeit....... mittels
Holzraspel und Schleifpapier bearbeitete ich die Äste solange,
bis sie einen schönen Anblick ergaben und in mein Terrarium
passten :-). Die Äste habe ich in die vorbereiteten
Halterungen bei der Styroporwand angebracht.
Einige kleinere Äste, die auch die gefertigten Simse der Wand
für die Tiere begehbar machen- klebt ich Sicherheitshalber mit
Silikon ein.
Eine Steinhöhle- die ich mit der Rückwand gleichzeitig
angefertigt habe, und deren Oberfläche als Abstellplatz für
die Wasser und Futterschale dienen sollte, versenke ich auch
noch halb im Sand.
Da mir das Terrarium relativ "nackt" vorkam, schnitt ich von
einer meiner Palmen (die wegen Platzmangel in der Wohnung auf
der Terrasse auf den Frühling warten) einige verdorrte Blätter
ab, und steckte sie als Deko noch in den Sand ;-)- fertig!
Meine Bartagamen fühlen sich im neuen Terrarium
sichtlich wohl.
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