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Definition

Das gravide ablegebereite Weibchen stellt nach tage- oder wochenlangen Grabetätikeiten diese ein, ohne die Eier abgelegt zu haben. Sie verhält sich fast wieder "normal".
Die nicht abgesetzten aber beschalten Eier können nicht resorbiert werden.

Als Folge wird sie immer schwächer, verfällt zusehends und stirbt letztendlich (eitrige Eileiterenzündung) daran.


Als Ursache der Legenot können folgende Punkte in Frage kommen


Fehlende oder ungeeignete Eiablegeplätze (falscher, zu trockener, zu niedriger oder zu feuchter Bodengrund)
Mangelzustände und Allgemeinerkrankungen (Schwäche)
Übergroße Gelege
Abnormal geformte Eier (missgebildete, übergroße, zusammenhängende Eier)
Ständiger Stress durch den Pfleger oder die Umgebung


Möglichkeiten

Ist der Eiablagetermin erst kurz überschritten, kann man versuchen dem Weibchen, eine Auswahl an verschiedenen Eiablageplätzen zu bieten (verschiedene Substratarten, feuchtere, trockenere, beheizte, unbeheizte Stellen) und sie so zur Ablage des Geleges bringen.

Schlagen diese Versuche aber fehl, ist es dringend nötig sofort einen Tierarzt aufzusuchen.

Durch die Gabe von Oxytocin (Hormon) kann die Eiablage ausgelöst werden. Zur Sicherheit sollte das Tier aber immer geröntgt, oder mit Ultraschall untersucht werden.

Ist aber schon das klassische Bild einer Legenot zu erkennen, hilft nur noch eine chirurgische Maßnahme.

Das Weibchen wird narkotisiert, die Eileiter geöffnet und die Eier (ev. nötig mit Eileiter) entfernt.

Mit viel Glück, dem Können des Arztes, und wenn das Tierchen nicht schon zu geschwächt ist, überlebt es den Eingriff.



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