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  Montag, 06. September 2010  
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Gekko grossmanni
Günther 1994
(im Handel auch Marmorgecko)


Verbreitung und Biotop
Süd/ Ostasien, Vietnam,
leider gibt es über diese Geckoart nur sehr wenig Informationen- in FachLiteratur wird Gekko grossmanni kaum erwähnt
Vermutlich hauptsächlich Felswandbewohner
(bei Henkel/Schmidt wird G.grossmanni als "Baumbewohner" angegeben...)
Nacht/ Dämmerungsaktiv

Beschreibung

Gecko im Terrarium
Bild: Futter im Blickfeld?

Ein sehr schöner, kräftig gebauter Gecko der eine Größe von ca. 20- 25 cm erreichen kann.
Die Oberseitenfärbung der Tiere besteht aus hellen Braun/ Ockertönen.
Auf dem Kopf, Rücken und Extremitäten befinden sich hellbeige, weissliche und dunkelbraune Flecken verschiedener Größe, die systematisch angeordnet sind und so fast ein "marmoriertes" Muster ergeben. Die Musterung setzt sich in quer gebänderter Form am Schwanz fort.
Die Geckos sind zum beschränkten Farbwechsel fähig (starkes Abdunkeln- Aufhellen). Die Unterseite der Tiere ist einfärbig hell (Beige/ weißlich) gefärbt.

Ansicht: Oberseite der Hand Unterseite
Bilder: Ansicht der Füße (gut sichtbar- die Haftlamellen an der Unterseite der Geckozehen)

Die Unterscheidung der Geschlechter erfolgt in erster Linie anhand der 2- seitlich an der Schwanzwurzel sitzenden- vergrößerten und abstehenden Schuppen. Bei den Männchen sind diese (links/ rechts je 2) Schuppenzacken gut ausgeprägt und weisen etwa die gleiche Groesse auf.
Bei den weiblichen Tieren sind diese Zacken schwächer vorhanden, wobei eine Schuppe kleiner ausgebildet ist als die zweite.
Adulte Männchen sind meist grösser, und auch kräftiger gebaut als Weibchen.
Gekko grossmanni Männchen sind zur Lautäusserung fähig (-ein Art lachendes Rufen).

Terrarium
Die Terrariengröße richtet sich nach den Mindestanforderungen laut Tierschutzgesetz.

Das Terrarium für fels/ baumbewohnende Arten sollte mehr Höhe als Länge aufweisen.
Rück und Seitenwände des Terrariums sollten blickdicht gestaltet werden. Man kann dazu verschiedene einfach anzubringende Materialien aus dem Handel verwenden (Korkplatten etc.)- besonders geeignet für die Lebensart dieser Geckos sind aber (selbst-) modellierte Rückwände, oder auch Felsaufbauten.
Die Geckos halten sich bevorzugt an senkrechten Wänden oder Baumstämmen auf.
Meine Tiere nutzen in ihren Aktivitätszeiten aber das gesamte Terrarium (Wand, Glas, Äste und Bepflanzung), ausser den Boden- da sind sie kaum anzutreffen- tagsüber schlafen sie hauptsächlich an den Unter- oder Hinterseiten von dickeren Ästen, oder an der Korkwand.

Gekko grossmanni im Portrait
Bild: Portrait

Die restliche Einrichtung des Terrariums gestaltet sich aus verschiedener div. Bepflanzung (Kletter und Hängepflanzen, z.B. Efeutute, aber auch FicusArten etc.) und einige dickere Äste als Klettermöglichkeiten.
Als Bodengrund kann Erde, Torf, Erd/ Sandgemisch etc. verwendet werden.

Temperaturen und Beleuchtung
Die erforderlichen Temperaturen im Terrarium werden meist schon durch die Beleuchtung erreicht.
Ich verwende dafür Leuchtstoffröhren in Kombination mit (Wärme)- Spots.   
Tag: Temperaturgefälle von 25- 36°C, Wärmespot bis ca. 40°C
Nacht: Zimmertemperatur (ca. 20- 22°C)
Luftfeuchtigkeit ca. 60- 80%

Gut getarnter Gecko
Bild: getarnter Gecko an der Korkwand

Ernährung
Diverse Futterinsekten (Wachsmotten, Heuschrecken, Heimchen, Schaben, Grillen, Mehlwürmer etc.)
zusätzliche Vitamin und Mineralstoffgaben (Vit D3) erforderlich

Fortpflanzung
Die Weibchen kleben je 2 hartschalige Eier an eine Unterlage





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